5 Online Marketing & Social Media Trends für 2019

Das Jahr 2019 ist bereits angelaufen und es wird höchste Zeit, die Online-Marketing-Strategie für dieses Jahr auszurollen. Doch bevor über einen «Action Plan», die ersten wichtigen Schritte dazu eingeleitet werden können, sollte man das letzte Jahr genau unter die Lupe nehmen. Was hat funktioniert und was nicht? Welche Kampagnen haben die besten Resultate erzielt? Welche Verknüpfungen, welche Formulierungen oder sogar welche Bild-Varianten sind besonders gut beim Zielpublikum angekommen?

Damit die Ausrichtung für 2019 auch mit der Zeit geht, ist es wichtig, neben den obengenannten Erfolgsfaktoren auch die Trends miteinzubeziehen oder zumindest zu beobachten. Hier sind 5 Trends für 2019:

 

  1. Schnelles & persönliches Feedback

Wer schnell antwortet, sei es auf Kommentare oder auch auf Direktnachrichten wird belohnt. Einerseits mit zusätzlicher Reichweite vom Algorithmus wie z.B. auf Facebook oder Instagram, andererseits durch Loyalität und den Auswirkungen von gelebter Kundenbindung. Wer also nur «noch schnell» einen Beitrag vor dem Wochenende publiziert und sich erst wieder am Montag damit befasst, sollte seine Herangehensweise überdenken.

Dazu gehört natürlich auch eine individuelle Ansprache. Es beginnt beim Newsletter. «Sehr geehrte Damen und Herren» will kein Kunde lesen. Auch vordefinierte Antworten in den sozialen Kanälen, die über Copy & Paste eingefügt werden, sind ein No-Go. Der Kunde will sich verstanden fühlen, dazu muss man als Seitenbetreiber die Kommunikation auf eine persönliche Ebene lenken und auf seinen Kommentar oder seine Anfrage direkt eingehen.

 

  1. Chatbots

Viele Millennials haben einen gesunden Respekt vor physischen Anrufen, da sie doch mit dem Element „Chat“ aufgewachsen sind und das wesentlich leichter und unpersönlicher von der Hand geht. So kann ein Chatbot die entscheidende Hürde zur Kontaktaufnahme eliminieren und dem jungen Kunden so angenehm begegnen, wie er sich das von seiner Kommunikation mit Freunden gewohnt ist.

Wie einen Chatbot auf einen Kunden reagiert, welche Worte er benutzt, ob witzig, sarkastisch oder neutral sachlich, kann man perfekt auf die jeweilige Marke und ihre Ausrichtung abstimmen. Personalisiert, jederzeit verfügbar und mit einer klaren Frage & Antwort Struktur geben Sie dem Kunden ein besseres „Wir verstehen Sie und sind für Sie da“-Gefühl als ein herkömmliches Kontaktformular.

 

  1. Stories

Stories oder Geschichten sind ein wichtiger Stichpunkt. Ein Newsletter mit dem Betreff: «Frohe Weihnachten» öffnen nun mal sehr wenige Empfänger, besonders in den hektischen Vor-Weihnachtszeit. Man glaub ja zu wissen, was sich dahinter verbirgt. Somit sollte man sich für jede Aktivierung eine interessante Story zurechtlegen. Jede Betreffzeile, jeder Social Media Beitrag und jede Instagram-Story sollte mehr als nur eine langweilige Standart-Floskel sein.

Für die Meister des «Storytellings» gibt es nun die immer wichtiger-werdende «Stories»-Funktion, die fast auf jedem digitalen Kanal zu finden ist und die Möglichkeit bietet, schnelle aneinandergereihte und authentische Geschichten zu erzählen. Die verschiedenen sozialen Kanäle bieten unterdessen auch Werbeanzeigen in Form solcher Stories, die überdurchschnittlich gut funktionieren.

 

  1. Social Listening

Zuhören. Was im Alltag und im zwischenmenschlichen Kontakt wichtig ist, wird auch in der digitalen Welt immer wichtiger. Wenn in einem Expertenforum über ein Produkt einer spezifischen Marke diskutiert wird, sollte die Marke zuhören, um vielleicht Hilfestellungen geben zu können oder sogar Unwahrheiten einzudämmen.

Wenn beispielsweise ein User auf Twitter nach einer speziellen Dienstleistung sucht, in der eine Firma vielleicht sogar spezialisiert ist, warum sollte diese Firma das ignorieren? Zuhören und das Netz nach den eigenen Produktnamen, den passenden Fachgebieten oder dem eigenen Firmennamen durchsuchen lassen, wird immer wichtiger. Unterdessen bieten viele Tools diese Dienstleistung an, allerdings gilt es nachher aber auch, die in Punkt 1 erwähnte Schnelligkeit und persönliche Ansprache auszurollen.

 

  1. Micro-Influencers

In den letzten Jahren wurden Influencers gesucht, gefunden und zu grosser Bekanntheit geführt. Unterdessen habe viele dieser Influencer Millionen von Abonnenten auf YouTube, Instagram, Facebook oder Twitter. Während Kampagnen mit den «Top Shots» nur noch wenige Firmen eingehen können und auch für sehr wenige Firmen wirklich sinnvoll ist, gibt es die Sparte an «Micro-Influencer» die meistens eine kleinere Fanbase haben und auch meistens «nur» einen kleinen Fachbereich in einer Nische beherrschen.

Doch genau auf diese kleine Nische abzuzielen, mag oft sinnvoller sein. Warum? Weil die kleinere Fanbase näher an ihrem Influencer dran ist, ihn als wirklichen Experte in seinem Feld sieht und auch meistens mehr Loyalität verspürt. Das ist zum Teil auch daraus resultiert, dass die Werbetreibenden dieses Feld noch nicht wirklich für sich entdeckt haben und die „Micro-Influencers“ noch überhaupt keine Werbemassnahmen ergreifen.

 


 

RINGLI.media wünscht Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Online-Marketing-Strategie für das Jahr 2019. Falls Sie bei der Konzeption oder der Umsetzung Hilfe brauchen oder weitere Fragen haben, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme: