6 Tipps für die erfolgreiche und digitale B2B-Kommunikation in 2021

Mit der Entwicklung der Digitalisierung wird die Kommunikation immer vielfältiger und komplexer. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Krise, dass digitale Kommunikation unerlässlich ist. Insbesondere wenn Fachmessen und andere Veranstaltungen abgesagt und Einzeltreffen nicht wahrgenommen werden können, ist die digitale Kommunikation für die Weiterentwicklung der B2B-Beziehungen unabdingbar.

Wir haben dazu 6 wichtige Tipps für die erfolgreiche und digitale B2B-Kommunikation in 2021 zusammengefasst:

1. Durchleuchten Sie Ihre Kommunikationsstrategie
Besonders in Krisenzeiten rate ich davon ab, ohne klaren Plan zu kommunizieren. Für jeden Stakeholder ist eine spezifische Strategie erforderlich. Alle Kommunikationskanäle einbeziehen und eine umfassende, integrierte Kommunikation anstreben ist ebenfalls sehr wichtig. Nur so können B2B-Unternehmen ihr professionelles und authentisches Image in den Augen der Öffentlichkeit und ihrer Zielgruppen etablieren. Es ist auch wichtig, die Ziele der Strategie und die persönlichen Kommunikationsmassnahmen im Voraus zu klären. Sichtbarkeit, mehr Kundenanfragen oder wachsender Website-Traffic sind attraktive Ziele, die jedoch auf sehr unterschiedliche Weise angegangen werden können. Kritische Kommunikationskontrolle und damit effektive Optimierung sind elementar und müssen zielgerichtet erfolgen.

2. Überzeugen Sie mit Inhalt vom ersten Kontaktpunkt an – bereichern und nicht belagern
Für Unternehmen gibt es immer weniger Kundenbeziehungen, die durch persönlichen Kontakt beginnen. Mehr und mehr passiert online, auf Websites, in digitalen Portalen, in Online-Medien oder in sozialen Netzwerken. Der erste Berührungspunkt von heute ist fast immer der Inhalt – ob Text-, Grafik-, Audio- oder Videoformat – basierend darauf fällen Leute vorläufige Urteile über das Unternehmen. Die Aufgabe ist es also, mithilfe von Inhalten ab dem ersten entscheidenden Moment des Kontakts authentisch und überzeugend zu sein.

3. In Kontakt bleiben
Bleiben Sie in Kontakt. Ähnlich wie mit Freunden, besonders diesen, die etwas weiter weg wohnen ist das schwierig während der eingeschränkten Reisefreiheit, doch genau jetzt ist es wichtig, dass man die Kommunikation aufrechterhält. Auch hier ist die eigene Website der Mittelpunkt für Neuigkeiten und Möglichkeiten, wie man in Kontakt bleiben kann. Natürlich sind auch andere digitale Kanäle wie Social Media (besonders LinkedIn), Telefon und E-Mail wichtig. Beziehungen zur Kundschaft, zu Partnerunternehmen und allen anderen Stakeholdern müssen nachhaltig gepflegt werden, um jederzeit die Menschlichkeit dieser Verbindungen sicherzustellen.

4. Informationen mit Mehrwert bieten
B2B-Entscheider müssen sie sich in einem Meer voller Informationen die besten Optionen herauspflücken. Die letzten Jahre hat diese Überbereicherung an Informationen weiter zugenommen und es ist elementar, dass man sich über Suchmaschinenoptimierung oder Suchmaschinenwerbung in einer guten Lage positioniert, sowie Informationen anbietet, die auf jedem Gerät gut lesbar und schnell zu erreichen sind. Zudem ist zu beachten, dass man die Bedürfnisse und die Ansprache der Zielgruppe immer im Auge behält.

5. The trend ist not your friend..
Weiterentwicklung ist wichtig, doch nicht jeder Trend ist für Ihre Kundenkommunikation sinnvoll oder zukunftsweisend. Hier muss jeder selbst entscheiden, wie man sich positionieren will, ob man sich tanzend bei Tiktok präsentieren möchte, um vielleicht die jüngeren B2B-Kunden zu begeistern oder sich lieber auf die Bedürfnisse der älteren Zielgruppe zu fokussieren und mit weniger Hype, aber mehr Kontinuität zu kommunizieren. Denn genau Kontinuität schafft Vertrauen durch bewährte Abläufe und einer virtuellen Nähe, die nachhaltig als verlässliche Marketingmassnahmen dienen wird.

Fazit: Der Mensch im Mittelpunkt – auch in der B2B-Kommunikation
Menschlichkeit, Kontakt, Zuhören. Zwar aktuell sehr digital und trotzdem unerlässlich. Ein Umdenken war gefordert und viele Angewohnheiten werden bleiben, auch wenn einige Kontaktpunkte in Zukunft wieder «nahbarer» werden. Ideen, Impulse und Inspirationen müssen nicht immer im selben Raum seine Essenz haben, dazu schafft die digitale Welt eine neue Bühne, um genau dieses «Füreinander» auch über den ganzen Planeten auszuleben und der Mensch steht dabei weiterhin im Mittelpunkt, toll oder?


RINGLI.media wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung dieser Tipps. Falls Sie bei der Konzeption oder der Umsetzung Hilfe brauchen oder weitere Fragen haben, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme:

eMail: info@ringli.media | Telefon: 052 525 10 21

Die digitale Agenda für den Aufschwung nach Corona (COVID-19)

In diesem Artikel schauen wir uns die Auswirkungen der Corona-Krise an, insbesondere das veränderte Kundenverhalten und die Erwartungen an Unternehmen und zeigen Ihnen eine digitale Agenda für den Aufschwung, raus aus der aktuellen COVID-19 Situation, auf.

Es gibt ein beliebtes «Meme» vom Twitter-Kanal @MBA_ish, welches den Wendepunkt der digitalen Transformation treffend aufzeigt:

Es ist ein kurzer Fragebogen, in dem gefragt wird, wer die digitale Transformation vorantreibt.

Die ersten beiden Optionen sind „CEO“ und „Chief Technology Officer“. Weiter unten, hervorgehoben mit einem leuchtend roten Kreis, befindet sich „COVID-19“.


Jüngste Daten* zeigen, dass die Corona-Pandemie die digitale Transformation von Verbrauchern und Unternehmen in rund acht Wochen um fünf Jahre vorangetrieben hat. Remote-Verkaufsteams, Home-Office, Videokonferenzen, digitale Klassenzimmer und viele Restaurants, die auf Lieferservice und Online-Bestellungen umgestellt haben.

Das Kundenverhalten und besonders die Erwartungen der Kunden haben sich massiv verändert.

Das Kundenverhalten und die bevorzugten Interaktionen haben sich von offline zu online verschoben. Soweit so gut. Doch während sich das Konsumverhalten weiter verändern wird, bleibt der Anstieg bei der Nutzung digitaler Dienste, zumindest bis zu einem gewissen Grad, anhaltend. Sicher ist: Viele werden die digitalen Kanäle aus Gründen der Bequemlichkeit weiterhin stark nutzen.

Key Message: Unternehmen müssen also sicherstellen, dass ihre digitalen Kanäle gegenüber deren ihrer Konkurrenz gleichwertig oder besser sind.

Viele Unternehmen beschleunigen nun ihre Umstellung auf digitale Modelle – zum Teil in astronomischen Geschwindigkeiten – AMAG hat zum Beispiel innert kürzester Zeit einen Online-Shop für Fahrzeuge erstellt, mit Online-Beratungstermin, kontaktloser Übergabe für eine Probefahrt und Lieferung nach Hause. Fluggesellschaften erfinden gerade das Passagiererlebnis mit kontaktlosem Reisen neu, so dass sich die Reisenden schnellstmöglich wieder an Flugbuchungen wagen.

Kunden wollen nun aber auch über das veränderte Angebot und die neuen Möglichkeiten informiert werden. Sorgen Sie dafür, dass die neuen Vertriebswege und auch die möglichen Schutzmassnahmen Ihre Kunden erreichen, so dass diese Ihre Proaktivität sehen, sich verstanden fühlen und auch zügig wieder bei Ihnen konsumieren.

Key Message: Beschleunigen Sie die digitale Transformation in Ihrem Unternehmen und kommunizieren Sie die neuen Angebote und Schutzmassnahmen

Die wichtigsten Punkte auf der digitalen Agenda für den Aufschwung nach Corona (COVID-19) zusammengefasst:

  • Kundenverhalten auswerten
  • Neue Kundenanforderungen erkennen
  • Konkurrenzanalyse
  • Bestehende Prozesse mit neuen Kundenanforderungen abgleichen
  • Digitale Agenda / Actionplan festlegen
  • Voller Fokus auf die digitale Transformation im Hinblick auf die neuen Kundenanforderungen (Taskforce, CEO Involvement)
  • Technologische Investitionen für die nächste „Normalität“ abklären
  • Sicherstellung der Cybersicherheit durch die gewachsene Wichtigkeit / Vulnerabilität
  • Pläne erstellen, um neue Technologien zu erschliessen (Cloud, AI, virtuelle Besichtigungen)


*Quelle: McKinsey COVID-19 US Digital Sentiment Survey, 25. April 2020


RINGLI.media wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung dieser Agenda. Falls Sie bei der Konzeption oder der Umsetzung Hilfe brauchen oder weitere Fragen haben, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme:

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4 Gründe, warum E-Mail-Marketing wichtig und effektiv ist

5 Gründe, warum E-Mail-Marketing wichtig und effektiv ist

E-Mail-Marketing hat leider unterdessen oft den Stempel als „überflüssig“ oder „Spam“. Wir zeigen Ihnen nun 4 Gründe, warum E-Mail-Marketing wichtig und effektiv ist und zu den effektivsten Marketing-Kanälen gehört.

1. Der Empfänger wird persönlich angesprochen

Gegenüber Facebook oder anderer Form von Werbung punktet in einer guten E-Mail die persönliche Ansprache. Das ist ein wichtiger Punkt, warum die Generation Ü-35 auf E-Mail-Marketing überdurchschnittlich anspricht. Doch mehr dazu später. Sie können also einen Dialog mit dem Kunden beginnen, den er, anders als bei postalischer Werbung, sofort als persönlich einstuft, insbesondere wenn Sie einen Anlass dazu nehmen, wie z.B. seinen Geburtstag oder vielleicht sogar der Geburtstag von seinem gekauften Produkt.

2. E-Mail-Marketing ist kosteneffizient

E-Mail-Marketings glänzt mit grosser Kosteneffizienz. Die Abwicklungskosten sind gering im Vergleich zu postalischer Werbung und so kann ein Return-of-Invest bis zum 4-fachen vom Investment betragen. Es bietet sich auch die Möglichkeit die E-Mail ohne Aufpreis zum optimalen Zeitpunkt für Ihre Zielgruppe zu versenden.

3. Hohe Reaktionen

Die Klickrate ist bis zu 50-mal höher, als die der klassischen Banner-Werbung. Besonders hoch ist sie bei der Generation Ü35, weil diese gezielt gewisse Newsletter abonniert, sich persönlich adressiert fühlt und dann auch mit grösserer Aufmerksamkeit interagiert und schlussendlich oft für Profit sorgt.

4. E-Mail-Marketing Auswertungen

E-Mail-Marketing spielt in der Königsklasse wenn es um Auswertungen geht. Wer, öffnet wann, welchen Link, verbleibt wie lange wo und kauft was ein? Alles einfach auszuwerten. Das richtige Tool vorausgesetzt. Bei grossen Kampagnen lohnt es sich auch das sogenannte A/B-Testing einzusetzen. Der A/B-Testfunktion ist eine sehr gute Möglichkeit, zwei leicht unterschiedliche E-Mails auf Ihre Interaktionen zu testen, so findet man schnell heraus, was die meisten Interaktionen auslöst und kann dann die effektivste E-Mail als E-Mail-Sendung verwenden.

Snapchat: Invasion der Eltern?

Kaum sind die Eltern, also Digital Immigrants bei Facebook, WhatsApp und Instagram angekommen, sind deren Kinder schon wieder in ganz anderen Netzwerken unterwegs. Besonders beliebt: Snapchat. Doch kommt jetzt die Invasion der Eltern?

Laut einer Statistik über die Smartphone-Nutzung nutzen 68 Prozent der 18 bis 24-Jährigen den Instant-Messaging-Dienst – 18 Prozent mehr als 2015. Snapchat hat damit Facebook schon überholt. Spannend daran: Die schnellst wachsende Gruppe an Snapchat Usern ist über 35 Jahre alt. Werden wir also schon bald die selben tapsigen und zum Teil peinlichen Versuche sehen, wie damals als die Generation 35+ Facebook entdeckt hat?

Ziemlich sicher schon und mit den ganzen Selfie-Filtern, kann das ungewohnte Ausmasse annehmen. Stellt euch eure Mutter mit Tierohren auf dem Kopf vor oder noch besser: mit einem aus dem Mund spriessenden Regenbogen. Das gute an Snapchat. Es ist keine öffentliche Plattform wie Facebook oder Instagram, so bleibt man ziemlich sicher vor öffentlichen Likes & Kommentaren der Eltern verschont. Trotzdem wird dann die Plattform für Jugendliche wieder an „coolness“ verlieren. Gleichzeitig gewinnt sie aber an Wert.

Warum? Snapchat wird durch einen ausgeglicheneren Altersdurchschnitt der Nutzer für Werbetreibende interessanter. Dazu gibt es bei Snapchat noch die eingebaute „Discover“ Funktion, die Artikel u.A. des Wall Street Journals, The Daily Mail, Vice, National Geographic oder vom People magazine vorstellt.

Aber wohin gehen die Jugendlichen? Ganz weit vorne in unserer Liste sind momentan Miitomo, musical.ly und WeMesh…