«Welcher Drucksensor mit 0 bis 10 bar, IO Link und IP67 passt in unsere Anlage?»
So fragen Ingenieure und Einkäufer heute eine KI. Ob Ihr Produkt in der Antwort steht, hängt an Ihren Produktdaten.
In der Industrie war das Datenblatt lange ein technisches Dokument für den Download. Mit KI Suchen wird es zum wichtigsten Marketingtext, den ein Hersteller hat. Denn die KI liest keine Imagebroschüre. Sie sucht Werte, Normen und Einheiten.
Warum gerade Industrieunternehmen betroffen sind
Technische Fragen sind wie gemacht für KI. Sie sind präzise, haben eine richtige Antwort und lassen sich aus Daten ableiten. Ein Planer, der früher zwanzig Datenblätter verglichen hat, lässt sich heute eine Shortlist erstellen.
Das Problem: Viele Hersteller stellen ihre wichtigsten Daten nur als PDF bereit. Oft als Scan, manchmal hinter einem Login. Für eine KI ist das schwer bis gar nicht lesbar. Dann greift sie auf Händler, Distributoren oder Konkurrenzprodukte zurück, deren Daten sauber auf einer Webseite stehen.
Dasselbe Produkt, zwei Arten, die Daten zu veröffentlichen. Rechts sehen Sie, was eine KI daraus macht.
| Messbereich | 0 … 10 bar |
| Genauigkeit | ±0,25 % FS |
| Schnittstelle | IO Link 1.1 |
| Ausgang | 4 … 20 mA |
| Schutzart | IP67 |
| Medientemperatur | −25 … 85 °C |
| Prozessanschluss | G ¼ |
Was Produktdaten für KI lesbar macht
Jedes Produkt hat eine eigene Seite
Eine eigene URL mit eindeutigem Namen, keine Zeile in einer Sammelseite. So kann die KI genau dieses Produkt zitieren und verlinken.
Technische Werte stehen als Text auf der Seite
Messbereich, Schnittstellen, Schutzart und Normen gehören in eine HTML Tabelle mit Einheiten. Das PDF darf bleiben, als Ergänzung zum Download.
Strukturierte Daten beschreiben das Produkt
Mit Schema für Produkte lassen sich Hersteller, Artikelnummer und technische Eigenschaften maschinenlesbar auszeichnen. Für Suchmaschinen ist das die klarste Form, ein Produkt zu beschreiben.
Anwendungen werden beschrieben
Ingenieure fragen selten nach einem Produktnamen. Sie fragen nach einer Lösung für ihre Anwendung. Seiten wie «Drucküberwachung in Hydraulikanlagen» verbinden Problem und Produkt.
Die Daten sind überall gleich
Wenn der Händler einen anderen Messbereich nennt als der Hersteller, verliert die KI das Vertrauen in beide. Prüfen Sie die Daten bei Ihren wichtigsten Distributoren.
«Unsere Kunden kennen uns doch.»
Stimmt das für die nächste Generation von Planern?
Umdrehen«Die Datenblätter sind doch online.»
Aber in welcher Form?
Umdrehen«Das ist ein IT Projekt.»
Oder ein Marketingthema?
Umdrehen«Wir verkaufen über Händler.»
Dann ist ja alles geregelt?
UmdrehenSelbstcheck für Hersteller
Acht Fragen zu Ihren Produktdaten. Am Ende sehen Sie, wo Sie ansetzen sollten.
Ihre Antworten bleiben in Ihrem Browser.
Wo man anfängt
Niemand muss tausend Produktseiten auf einmal umbauen. Bewährt hat sich ein kleiner Start: die zwanzig Produkte mit dem höchsten Umsatz oder der höchsten Marge. Für sie werden Seiten, Tabellen und Schema sauber aufgesetzt. Danach misst man, ob sie in KI Antworten häufiger auftauchen, und rollt das Muster aus.
Die gute Nachricht für Industrieunternehmen: Die Daten existieren bereits. Sie liegen im PIM, im ERP oder in der Technik. Neue Inhalte braucht es kaum. Die Aufgabe ist, vorhandenes Wissen sichtbar zu machen.
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Können KI Systeme Ihre Website lesen?
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- Produktbeispiel PX 400 und Hersteller B und C sind fiktiv.